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DIE ZWEI - gefürchtet weit und breit

Veröffentlicht auf von G. Weber

DIE ZWEI - gefürchtet weit und breit

Vorweg genommen es handelt sich um keine zweibeinigen, sondern um vierbeinige Katzen.

Die zwei Katzen lebten in einer Sackgasse, bei zwei sehr netten großen Familien in zwei kleinen Einfamilienhäusern.
Sie waren sehr kluge Tiere. Sehr gehorsam, anschmiegsam und sie waren Katzenfreundinnen.

Wie es die Familien wollten, wollten sie auch große Familien.
Und so kam es, dass eine der zwei Katzen, Junge bekam.
Sie behüttete und versorgte die Jungen so gut sie es konnte.

Für die beste Freundin hatte sie weniger Zeit. Aber diese blieb ihre Freundin.

Eines Tages saßen sie auf der Straße vor dem Haus. Die Straße, ein beliebter Spazierweg.
Es kam ein junges Ehepaar mir ihrer Collie-Hündin, ohne Leine, die Straße entlang.
Die junge Katzenmutter spitzte die Ohren. Ihre Jungen waren gleich ums Eck und spielten. Die Collie-Hündin lief bellend entgegen.

Der Schweif der Katzenmutter stellte sich auf, wurde ganz buschig.
Die Collie-Hündin war nur mehr ein paar Meter entfernt.
Die Katze stürmte los, direkt auf die Collie-Hündin zu. Diese erschrack, hielt einen Moment inne.
Drehte um und lief zurück.
Von der Seite kam die Katzenfreundin aus einem Gebüsch hervorgesprungen. Die Collie-Hündin wich zur Seite aus.
Die Katzenmutter hatte die Collie-Hündin fast erreicht, sprang los, genau auf den Rücken der Collie-Hündin.

Diese rannte jaulend davon. Wie ein Rodeoreiter saß die Katze auf dem Rücken, danebenlaufend ihre Katzenfreundin. Nach ca. 50 Metern, war der Ritt zu Ende. Sie sprang herunter und ließ die Collie-Hündin laufen.

Neben einander, noch etwas aufgeregt, gingen die zwei Freundinnen, mit einem Gesicht der Enschlossenheit, zu ihren Jungen zurück.

Glauben sie mir, die Geschichte wiederholte sich, mit einem Schäfer, einem Boxer. Kein Hund hatte eine Chance.

Nur ein abgerichteter Jagddackel hatte die Courage nicht davon zu laufen,
es erging ihm aber nicht allzu gut.

Die Zwei, so lieb so nett und fürsorglich ihr Wesen, so gefürchtet waren sie weit und breit.

`G. Weber

Veröffentlicht in Geschichten 1

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Gut gelaunt

Veröffentlicht auf von G. Weber

Gut gelaunt - Spruch für den 19.02.09

Hat der Bauer keine Hand frei, ist die Bäurin schnell zur Stelle.

oder:

Geht der Mann gut gelaunt am Morgen raus, hat er sicherlich eine Maus bei sich zu Haus.

Veröffentlicht in Spruch des Tages

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Faschingszeit - Wie schnell kann man sich irren

Veröffentlicht auf von G. Weber

Faschingszeit - Wie schnell kann man sich irren.

Neulich bin ich mit meiner Frau im Auto unterwegs.
Bin normalerweise kein Mensch der beim Auto fahren andere ausrichtet oder schimpft.
Es ist zur Zeit Fasching. In letzter Zeit sind mir einige Autos mit Fahrern oder Fahrerinnen entgegen gekommen, welche kostümiert waren.
Clowns, Prinzen und Marsmenschen.

Also wir sitzen im Auto und wollen wegfahren. Kommt uns ein Wagen entgegen. Von weitem erkennt man schon einen grell gelben Kopf.
Ich sage zu meiner Frau: "Schon wieder so ein Faschingskopf."
Da seh ich schon, das Auto kommt immer näher. Da stimmt was nicht.

Im Auto, ganz stolz, eine türkische Frau mit einem grell goldgelben Kopftuch.

Oh, das war mir peinlich.
Wahrscheinlich ist es ihr schönstes Sonntags-Kopftuch.
Meine Frau schaut mit an, grinst mich an (wahrscheinlich kennt sie mich schon).

Es war mir jedenfalls sehr peinlich. Aber es war lustig.

Nicht, dass es mißverstanden wird, ich habe einige türkische Freunde, einer davon kann singen, da kann man die Augen schließen und träumen.
Echt wahr!

Veröffentlicht in Geschichten

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DEUTSCH - ÖSTERREICHISCHE FREUNDSCHAFT

Veröffentlicht auf von G. Weber

Deutsch - Österreichische Freundschaft

Alles fing vor einigen Jahrzenten, nach dem Krieg an.
Ein großer Teil meiner Verwandtschaft, zog von Österreich nach Nordrhein-Westfalen. Es waren alles junge Kerle, teilweise mit oder ohne Frau, teilweise mit ihren Eltern.
Ergeizig, strebsam, Träume zu verwirklichen.
In Deutschland wurden zu dieser Zeit viele Arbeitskräfte gebraucht und gesucht.

Nur mein Vater blieb Österreich treu und gründete hier eine Familie mit vielen Kindern, baute ein Haus, war fleißig und strebsam.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass in unserem Stammbaum, so um das fünfzehnte Jahrhundert, Vorfahren in Sachsen zu Hause waren.

So vergingen einige Jahre. In Deutschland wuchs die Wirtschaft schneller als in Österreich. Es wurde besser bezahlt. Man konnte sich mehr leisten.

Es war so Ende der sechziger Jahre. Es konnten sich meine Verwandten, die sich schon als Deutsche fühlten, die ersten Besuche also Urlaub in Österreich leisten.
Sie kamen so zirca jedes zweite Jahr auf Besuch.
Ihr Lebensstandart war etwas höher als der unsrige. Sie fuhren mit einem Golf oder später mit einem Audi zu uns. Wir hatten, bzw. konnten uns zu dieser Zeit noch kein Auto leisten. Beim zweiten oder dritten Besuch hatten wir auch schon einen alten VW-Käfer.
Ich war zu dieser Zeit noch sehr klein, merkte aber wir sind halt die Armen, vielleicht auch nicht so fleißigen oder klugen Österreicher.

Schon damals hatte ich manchmal zum Ausgleich kleine Genugtuungen.
Als einmal mein gleichaltriger Neffe dabei war und er behauptete Deutschland sei nicht größer als Österreich, wußte ich genau Deutschland ist fast 10x so groß und hat fast 10x soviele Einwohner.
Oder als mein deutscher Freund von seiner strengen Mutter geschimpft wurde. Er sollte seine Hände aus dem Hosensack nehmen. Es macht Beulen, gehört sich nicht. Steckte ich meine demonstrativ in den Hosensack, weil ich wußte, meine Mutter sagt nichts.

Aber nicht das sie falsch denken. Wir waren einen Familie.

Durch den Aufschwung in Deutschland, wurden auch viele deutsche Zweigbetriebe in Österreich gegründet. So wurden auch die Firma, wo mein Vater beschäftigtwar, von einer deutschen Firma gekauft.
So konnten Firmen wachsen, den Profit verbessern und in Österreich wurden Arbeitsplätze geschaffen.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr deutsche Touristen in unser Land. Sie konnten sich es leisten.
Das war gut für unser Land. Die meisten Österreicher freuten sich.
Merkten aber auch bald die Nachteile. Die Staus. Den Müll auf den Autobahnen. Das doch teilweise etwas überhebliche Auftreten.
Wir wurden halt sehr stark ein Land der Dienstleister.
Es entwickelte sich doch eine gewisse Abneigung gegen unseren deutschen Nachbarn im allgemeinen.

Mit unseren deutschen Verwandten hatten wir gute Kontakte, obwohl doch ein wenig immer der Beigeschmack, was haben wir alles geschafft und wo steht ihr in Österreich, dabei war.

Ich begann eine Lehre in einer deutschen Tochterfirma, mit deutschem Direktor. Man kann sagen ich hatte eine gute Ausbildung. Mit deutscher
Gründlichkeit, Genauigkeit, gepaart mit den einen oder anderen österreichischen Vorzug, auf Grund der österreichischen Mentalität.

In vielen dieser Tochterfirmen, wollten es die kleinen Österreicher, langfristig es den Deutschen zeigen, dass wir es auch können. So entwickelten sich gute Ausbildungsstätten, Schulen, Kurse und die Wirtschaft begann immer mehr zu expandieren.

Zur gleichen Zeit hatten wir auch immer das Manko des Sports.
Wir waren zumeist hinten. Zum Beispiel im Fußball hatte Österreich bsi Cordoba 1978, fast dreißig Jahre nie gegen Deutschland gewonnen.

So holten wir als Österreicher wirtschaftlich in den Achtziger und Neunziger Jahren immer mehr gegenüber Deutschland auf. Für mich waren diese Jahre immer geprägt mit einer gewissen Haßliebe gegenüber unseren Nachbarn. Sogar mein direkter Vorgesetzter wurde eine gebürtiger Deutscher, der schon einige Jahre in Österreich lebte.
In seinem Herzen aber ein richtiger Deutscher geblieben ist.

So ende der Neunziger Jahre, in manchen Teilen von Deutschland stagnierte die Wirtschaft schon, überholten wir vom Wohlstand unsere Verwandten in Deutschland.
Es drehte sich das Blatt.
Wir konnten uns mehr leisten, als unsere Freunde.

Vielleicht den einen oder anderen Moment kostete man diese Situation aus. Aber im Grunde waren wir alle immer die Gleichen.
Wir hatten das selbe Blut und verstanden, und verstehen uns sehr gut.

Ich muß gestehen, ich freute mich als vor ein paar Jahren, es doch in Deutschland wieder aufwärts ging. Die Negativ-Propaganda wieder aufhörte.

Und ich merkte, ich hatte sehr viele nette, freundliche, kluge Menschen im Laufe der Zeit aus Deutschland kennen gelernt. Auch zur Zeit habe ich viele berufliche Kontakte nach Deutschland, welche sehr angenehm sind.

Es ist wirklich so, ich habe mit der Zeit die Deutschen lieb gewonnen.
Ich mag sie.
Stehe vielleicht in Österreich mit meiner Meinung noch in der Minderheit, zumindest nach außen hin.
Aber es ist so, obwohl man auch Freunde hat, die Türken, Slovenen, Tschechen, Polen oder auch anderen Ländern hat.
Durch die Sprache, denke ich, und auch durch die Mentalität ist man den Deutschen doch etwas näher, als zu den anderen.

Für mich gibts sicher des öfteren Össis-Witze oder auch Piefke-Witze zu hören.
Aber im Grunde, denke ich, stehen wir uns sehr Nahe!

PS: Sogar mein Sohn ist ein Fan der Deutschen Nationalmannschaft, als einziger in seiner Klasse, und meine Tochter fährt gerne nach Deutschland auf Urlaub.

Also liebe Deutschen, viele Grüsse von einem Össi oder auch Österreicher.

G. Weber


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Lied (Gedicht) -MEINUNGSVERSCHIEDENHEIT

Veröffentlicht auf von G. Weber

Meinungsverschiedenheit

ER:
Ich bin der Liebesduft in deiner Nase,
ich bin der Sonnenschein in deinem Herzen,
ich bin der Liebesquell in deinen Lenden
und manchmal Wachs in deinen Händen.

ER:
Ich bin der kleine Mann der Straße,
ich bin der Wind, der Hauch der dich berührt,
ich bin für dich die Zigarette nach dem Essen
und manchmal auch das große Fressen.

SIE:
Du stinkst mich an, mir kommt das Kotzen,
du siehst mich an und schon sind Wolken,
du bist für mich kein Mann in diesen Tagen
und manchmal wär ich gern noch Jungfrau, keine Frage.

SIE:
Ich bin die Frau die alles kann,
die dich nicht braucht mein lieber Mann.

SIE:
Du machst mir Gänsehaut mit deinem Atem,
du wärst für mich die letzte Zigarette,
und manchmal wünsch ich dir eine besonders Fette.

ER:
Gut, das ich dich hab meine Kleine.
Gut, das du treu bist mir für immer.
Gut, das ich mich geborgen fühl mit dir im Zimmer.
Ich bin der Mann der alles hat.

Sie:
Morgen sag ich`s ihm, den Spinner.

G. Weber

Veröffentlicht in Liedtexte - verschiedene

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Spruch des Tages 180209

Veröffentlicht auf von G. Weber

Hallo, hier ist der Spruch des heutigen Tages:

"Leben und Leben lassen."

oder noch einer


"Es war der Punkt, hinter dem Satz seines Lebens."

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Schwielen an den Händen

Veröffentlicht auf von G. Weber

Spruch des Tages:

Hier ist der Spruch für den heutigen Tag. Den 17.02.09, ein Tag mit enorm viel Schneefall, bei uns in den Voralpen.

Also:

"Hat man Schwielen an den Händen, sollte man es für heute mal beenden."

Veröffentlicht in Spruch des Tages

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Die letzte Bootsfahrt

Veröffentlicht auf von G. Weber

Die letzte Bootsfahrt

Frühmorgens, unterwegs zu unserer Bootsfahrt. Wie schon so oft.
Mein Bruder, seine zwei Kinder (mittleren Alters) und ich.
Lustig, gut aufgelegt, fahren wir mit dem Auto den Flußlauf entlang.
Es hat die letzten Tage sehr viel geregnet. Der Fluß  hat einen hohen Wasserstand.
Aber heute, Sonnenschein und wir sind ja keine Anfänger.

Wir sind angekommen. Das Schlauchboot wird startklar gemacht. Die Kinder bekommen Schwimmwesten.
Und schon gehts los. Wunderbar.
Die Fahrt beginnt sehr viel schneller als sonst. Das Wasser fließt sehr schnell.

Die Fahrt geht schnell, aber ruhig dahin. Wir müssen steuern, nicht paddeln.
Etwas konzentrierter als sonst, aber mit jeder Menge Spaß fahren wir dahin.

Zweidrittel haben wir schon geschafft. Es sind nur noch zwei harmlose kleine Schwellen und der ruhige Teil bis zur Stadt zu fahren.
Die Schwellen, mit eingebauter Rutsche, sind nur mehr 150 Meter entfernt.

Da hört man es schon. Ein ziemlich lauter, tiefer Ton. Gleichmäßig.
Wir schauen uns gegenseitig an. Sollen wir an Land paddeln?
Oh nein, wir sind die Strecke schon oft gefahren. Es kann nur harmlos sein.
Das Boot wird schneller. Wir kommen näher.

Da sehen wir es. Eine weiße Gischt, Wellen, sehr hoch und 400 Meter nur weiße, aufgeschäumte Gischt.
Wir können nicht mehr zurück. Es geht über die erste Schwelle. Wir sind 100 % konzentriert. Das Boot beschleunigt auf die dreifache Geschwindigkeit.
Am Ende der Rutsche wird es hochgeschleudert. "Alles festhalten".
Das Boot springt fast bis zur zweiten Schwelle. Angst in den Augen der Kinder.
Wir fahren über die zweite Schwelle, Schreie der Kinder, Lärm, Getöse.
Das Boot stellt sich quer. Es wird von der Rückschlagwelle erfaßt....

Wir versuchen mit dem Paddel, aus dem Strudel heraus zu kommen.
Das Paddel bricht. Die Kinder klammern sich ans Boot. Mein Bruder wirft alles über Bord und schreit: "Wir müssen springen!". Ich schreie: "Nein" und rufe um Hilfe.
Bei diesem Lärm aussichtslos.

Das Boot wird immer tiefer in den Fluß eingetaucht. Es wird nur mehr Augenblicke dauern.....

Innerhalb von Sekunden, denkt man, "hoffentlich springt, oder wirft es kein Kind in den Fluß. Dann muß man hinein, dann gibts keine andere Möglichkeit. Man hat die Verantwortung. Hoffentlich nicht." "Das Leben läuft innerhalb von Bruchteilen von Sekunden im Kopf ab" und immer wieder Schreie und hoffentlich muß man nicht hinein in die Gischt. Man ist kein guter Schwimmer.
Gleich, man spürts wirds passieren.

Da gibt es noch einen Ruck und das halb versunkene, starr liegende Boot schießt aus dem Wasser, talwärts auf den hohen weißen Wellen dahin.

Mit den Händen versuchen wir Richtung Ufer zu paddeln. Nach 300 Meter haben wir es geschafft. Wir ziehen mit letzter Kraft das Boot an Land.

Alle sind wir uns einig. Mit dem Boot fahren wir nicht weiter.
Wir tragen das Boot die letzten fünf Kilometer zum Auto. Ziemlich schweigsam.
Geschockt, gehen wir dahin.
Ich denke, wir werden alle eine längere Zeit keine Bootsfahrt mehr machen.

G. Weber

Veröffentlicht in Geschichten 2 Früh morgens

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