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geschichten fur kinder

Es war einmal ein kleiner Frosch, der war so zierlich und klein. Richtig knuddelig fein.

Veröffentlicht auf von g. Weber

Traumlandschaft Wenn er seines Weges wanderte, strahlte er mit der Sonne um die Wette. Sogar am Morgen oder spät abends war er gut gelaunt.

Natürlich war er beliebt, weit und breit. Für alle Mamis wäre er der Wunsch-Schwiegersohn.

Eines Tages, der kleine Frosch war alleine unterwegs, traf er einen alten Frosch. Der alte war schon sehr, sehr ja sehr alt und hässlich, faltig und gebrechlich. Er hockte auf einem Stein, sein Gehstock lag am Boden und er stöhnte vor sich hin.

Der alte Frosch sah den kleinen Frosch, lächelte ihn an und bat um ein wenig Wasser und ein Blatt das im Schatten spendet. Der kleine Frosch lächelte zurück, brachte ihm einen Schluck Wasser und ein, für seine Größe, riesengroßes Blatt. Auch den Gehstock gab er ihm wieder in die Hand.

Der alte Frosch erholte sich schnell war dankbar und begann seinem kleinen Freund seine Geschichte, seines sehr, sehr langem Lebens zu erzählen. Der kleine Frosch hörte sehr aufmerksam zu, begann doch die Geschichte mit "ich war einmal ein sehr, sehr kleiner zierliches Kerlchen, so wie du ...., er erzählte, sehr viele spannende, schöne Geschichten aus seinem Leben; und so verging die Zeit, und sie achteten weniger auf ihre Umgebung. Und so bemerkte der kleine, ja so kleine zierliche Frosch nicht, dass hinter seinem Rücken sich schon eine sehr große Schlange, langsam und leise, an ihn heran geschlichen hatte.

Der kleine Frosch wollte sich gerade umdrehen, da biss die Schlange mit weit geöffneten Maul zu. Das Maul war so weit geöffnet, dass der kleine Frosch zweimal hinein passte.

Der kleine Frosch schon im Maul der Schlange, links und rechts die Zähne der Schlange. Er glaubte, jetzt ist es vorbei.

Da schnalzte blitzschnell eine Hand an ihm vorbei mit dem Gehstock, welche der alte Frosch, der Schlange zwischen Ober u. Unterkiefer hineinstellte. So konnte die Schlange nicht zubeißen.

Der kleine Frosch konnte unbehelligt aus dem Riesenmaul fliehen und versteckte sich, zusammen mit dem alten Frosch in einem Gebüsch. Der kleine, zierliche Frosch mit seinen großen Augen sah den alten Frosch an und umarmte und drückte ihn.

Er war so glücklich.

Dem alten Frosch tropften die Tränen aus den runzeligen Augen auf den Rücken des kleinen Frosches, er war so glücklich.

Beide waren ab jetzt Freunde auf Lebenszeit und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Vielleicht wenn du des Weges gehst und du siehst einen ganz, ganz kleinen zierlichen Frosch, dann weißt du ja Bescheid .....

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Cilly und Tilly (Goldhamster "Harry")

Veröffentlicht auf von g. Weber

Hamster "Harry"
Hamster "Harry"

Die Schwestern Cilly und Tilly spielten mit ihrem Goldhamster.

Sein Name ist "Harry". Schon über ein Jahr lebte Harry bei Ihnen. Er war niedlich und klug.

Cilly baute ihm Parcours mit Schläuchen und Rädern und Harry konnte diese schon mit Bravour durchwandern. Bei Tilly in der Hand fühlte er sich am wohlsten und kuschelte sich um die Finger.Dem kleinen Max schlüpfte er bei einem Hemdsärmel hinein und kroch über die Schulter bis zum anderen Hemdsärmel wieder hervor. Das kitzelte.

Cilly und Tilly lieben ihren Hamster "Harry". Sie fütterten ihn mit kleinen Körnern, welche er einzeln mit seinen kleinen Händchen nahm und putzten seinen Käfig, zur Freude ihrer Eltern.

Es war schon spät; Zeit zum Abendessen. Cilly legte Harry in den Hamsterkäfig und lief in die Küche zum Abendessen.

Am nächsten Tag in der früh, wollte Tilly, "Harry" füttern. Auf einmal hörte Cilly einen Schrei: "Harry, Harry ist weg! Ich kann ihn nirgend wo finden!" Alle halfen mit Harry zu suchen. Papa, Mama, der kleine Max, alle suchten. Hinter den Kästen, bei der Bank. Bei all seinen Geheimverstecken. Nirgendwo, war Harry zu finden. Sie versuchten Harry mit Futter und kompletter Stille zu locken. Doch Harry blieb verschollen.

Mama tröstete Cilly und Tilly. Sie waren sehr traurig. Papa meinte vielleicht ist er bei der offenen Tür ins Freie hinausgelaufen. Und so suchten sie auch die Umgebung rund ums Haus ab. Ohne Erfolg.

Es waren drei Tage vergangen. Cilly wollte noch nicht aufgeben und so ging sie jeden abend vor das Haus und rief "Harry". Es war der vierte Tag. Cilly war wieder am Abend vor dem Haus und schrie nach Harry.

Sie wollte gerade aufgeben, da es schon sehr dämmrig war, als auf einmal der Wind ein vermeintliches Blatt in Richtung Haus blies. Cilly dachte es ist ein Blatt, aber zur Sicherheit ging sie zum Haus. Da bemerkte sie, "Es ist Harry!"

Ganz verschreckt saß er da. Sie bückte sich vor Freude und wollte Harry aufheben. Doch der erschrack und lief verängstigt davon. Genau unter die vielen hundert Bodendeckerblumen.

Cilly merkte sich die Stelle genau und rief um Hilfe. Tilly hörte sie und holte Papa zur Hilfe. Cilly weinte, weil unter den vielen hunderten Bodendeckerblumen werden wir Harry nie finden.

Doch Papa holte die Taschenlampe und fragte Cilly wo Harry genau unter die Bodendeckerblumen verschwand. Tilly leuchtete mit der Taschenlampe und Papa hob an der Stelle wo Cilly, Harry vermutete, ganz vorsichtig die Bodendecker nach oben. Und, und sie hatten Glück. Ja, soviel Glück ...

Harry schaute ganz verängstigt aus einem kleinen Mausloch hervor.

"Psst", deutete Papa. Ganz langsam bewegte er seine Hand zu Harry. Harry schaute ängstlich, man merkte bei dem geringsten Fehler wird er ins Mausloch flüchten. Doch Papa war schon ganz nahe mit der Hand bei Harry. Und Harry hüpfte in seine Hand.

Gleich brachten sie Harry in die Wohnung in seinen Hamsterkäfig. Er zitterte am ganzen Körper. Auf der Nase hatte er eine Kratzspur, wahrscheinlich von einem Kampf. Er stand auf seinen Hinterbeinen und schaute ganz starr mit seinen großen runden, feuchten Augen auf Cilly und Tilly.

Cilly und Tilly waren glücklich. Sie fielen sich in die Arme. Es hat sich ausgezahlt, nicht aufzugeben.

Die nächsten Tage kümmerten sie sich rührend um Harry. Fütterten ihn, streichelten ihn und nahmen in viel in die Hand. Aber die meiste Zeit musste Harry schlafen. Er musste sehr viel Schlaf nach holen. Aber nach 2 bis 3 Wochen, war Harry wieder der Alte. Besser, er gehörte nun wirklich ganz und gar zur Familie. Alle mochten ihn. Aber Cilly und Tilly wussten, so viel Glück hat man nicht alle Tage und waren heilfroh über ihren "Harry!"

Veröffentlicht in Geschichten für Kinder

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