Er war so sagt man, eine gescheiterte Existenz.
Lebte von Almosen. Hatte nichts. Keine Chance neu zu beginnen.
Die Tage waren für Ihn ein Überlebenskampf.
Die Nächte, oft im Dellirium, um die Sorgen zu vergessen.
Wenn`s kalt wurde, machte er sich aus weggeworfenen Kartons, ein kleines Schlafzimmer, damit er nicht erfriert.
Doch dann, ein kleines Wunder.
Er bekam oder nahm sich ein kleines Wartungshäuschen. So riesengroß wie das kleinste Schlafzimmer.
Im Sommer richtete er sich einen kleinen Platz vor seinem Häuschen her. Er kam so richtig ins schwitzen.
Er hatte auf einmal einen Liegestuhl. Wir schauten ihm oft zu, wie er da im Klappstuhl saß.
Die Sonne scheinte, ein Baum gab ihm ein wenig Schatten.
Er hatte eine Pfeife und genoß das Rauchen, den Moment.
Wir sahen uns in diesen Momenten etwas leid, wir mußten arbeiten.
Er hegte und pflegte sein Plätzchen.
Es kam der Herbst, der Winter. Es wurde kalt.
Er hatte öfter Freunde eingeladen. Die Kälte wurde mit Alkohol bekämpft.
Er hatte keine Heizung.
Eines Morgens, die Sonne scheinte. Es war eine klirrende, kalte Nacht vorher gegangen.
Man hörte es schon beim Kommen. "Weißt Du es schon..
Der Jimmy ist tot. Erfroren. Heute Nacht."
Ich denke, er hatte noch einen seiner schönsten Sommer und ich denke, es wird Ihm jetzt besser gehen.
Es gibt eine ausgleichende Gerechtigkeit.
Jimmy mach`s gut.
G. Weber
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Gib mir eine Chance
Gib mir eine Chance,
du wirst nicht recht behalten.
Probier was neues aus,
es wird dir bloß die Suppe salzen.
Gelbe Rose - Gedicht
Gelbe Rose - Bild - Gedicht

Eine Rose im Sonnenstrahl sich öffnet,
nichts schöneres je an unser Auge drang.
Den Duft verströmend, unsere Sinne betörend,
sucht seinesgleichen und hat es doch;
Liebste.
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