weil es bei uns so schön ist
„Unser Oberösterreich“ Heute ist der 12.07.2097. Wir, mein Freund Josef und ich sitzen hier auf dem Gipfel des Traunsteins. Klarer Himmel. Klare Sicht. „Ach, welche Aussicht, man sieht fast bis nach Wels in die Ebene hinein,“ sprach Josef „und im Süden, der See, das Tote Gebirge. Ah, Wunderschön!“ Mit großen glänzenden Augen sieht er mich an. „Ja, wir haben es schön hier in Oberösterreich“, antworte ich. „ja, damals das war schon ein Glück, als die richtigen Weichen für das Land gestellt wurden. Damals als mein Namensgeber und die anderen, Populismus, Eigeninteressen und vieles andere bei Seite schoben und für Oberösterreich einzigartig sich zusammen setzten und für das Land gemeinsam zu arbeiten begannen,“ sprach Josef und deutete mit seiner Hand ins Land und weiter „Schau dir die Umwelt an, einzigartig haben wir es hier, die haben an die Zukunft gedacht.“ „Klar wollen sie jetzt alle zu uns, die Bayern, die Tschechen sogar die Chinesen, „sagte ich „weil es bei uns so schön ist. Die Flüsse klar, die reine Luft, eine intakte Infrastruktur, eine saubere Industrie, ja alle wollen sie zu uns.“ Josef nickt, „ja, wir können es uns jetzt leisten, wen wir nehmen, können menschlich sein und auch Geld verdienen. Für alle wurde damals der Grundstein gebildet.“ „Du hast recht,“ sagte ich,“ die Bildung, die Forschung, der Optimismus waren einzigartig und klug, da können sich die Politiker von heute ein Beispiel nehmen. Nur mehr Populisten, nur mehr Versprechen.“ „Ja, ja, die waren früher ganz anders, richtige Politiker mit Rückgrat,“ meinte noch Josef. Josef deutet in Richtung Himmel „du schön langsam wird es dunkel, gehen wir wieder runter, oder fliegen wir mit dem Solartuch zurück zur Stadt.“ „Fliegen wir, runter nach Gmunden,“ sagte ich, „und dann trinken wir noch ein Gläschen und können noch weiter philosophieren über die schöne alte Vergangenheit.“