Doch plötzlich, erkenn ich, das ganze hat Ritzen ...

Veröffentlicht auf von g. Weber

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Phönix aus der Asche

 

Hier steh ich ganz unten,

bin verlassen,

das Herz blutet,

die Seele zu Tode getrampelt,

der Sinn verloren.

Verlierer zu sein,

macht Wunden die schmerzen.

Ideen im Keim erstickend.

Die Last zu tragen,

es hat mich erdrückt.

Ein Tor, ein Narr.

 

Doch plötzlich, erkenn ich,

das ganze hat Ritzen.

Bei allen Ritzen will es herein,

das Schöne, die Liebe, der Glaube, der Geist.

Es siegt die Neugier.

Ich lass es zu.

Öffne eine wenig die Ritze......

Mit voller Wucht sprengt es den Panzer.

Es zerreißt fast die Sinne.

Es flutet das Leben, soviel,

soviel, dass man auch geben kann.

Bewußt es zu halten,

geh ich meines Weges.

 

 

G. Weber

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