Unser Nachtleben
Unser Nachtleben
Bei uns, in unsrer kleinen Stadt, strotzt alles vor Saft und Kraft.
Es wird tagsüber so geschafft, dass der Schweiss sich nur so sammelt und am Ende herunter tropft.
Abends, wird ausgiebigst Abend gegessen. Die Dämmerung bricht herein.
Innerhalb kürzester Zeit, wird es bei uns, so finster.
Ja, so finster. Stockfinster. Man sieht die eigene Hand nicht vor den Augen.
Schnell beeilen wir uns, noch die Straße hoch zu rollen. Die Häuser in den Wald zu schieben.
Der Dorfdepp wird weggesperrt.
Die Kühe und Schafe kommen in den Stall.
Die Türen werden verriegelt und die Fensterläden zugeklappt.
Mucksmäuschen-Stille.
Niemand ist mehr im Freien. Es ist runddum stockfinster.
Ein schwarzes Loch. In dieser Dunkelheit ist schon der eine oder andere verloren gegangen, so sagt man.
Es wird gegähnt.
Wir ziehen unsere Schlafanzüge an und gehen in unser Daunenbett.
Vorher knieen wir uns vor das Kreuz und beten. Danken für diesen schönen Tag und bitten für den nächsten.
Innerhalb kürzester Zeit wird geschlafen.
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